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Ein neues Heim für Menschen mit Behinderung

Es war nicht der direkte Weg, den die Mainfränkischen Werkstätten beim Bau eines neuen Wohnheims in Ochsenfurt genommen hatten. Umso größer war die Freude beim symbolischen ersten Spatenstich für die Anlage an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße hinter der evangelischen Kirche, in der künftig 24 Menschen mit geistiger Behinderung wohnen werden. Zusätzlich entstehen dort acht Plätze für die Tagesbetreuung von behinderten Senioren… Weiterlesen

Quelle: Main-Post, Meißner Gerhard,online unter: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Behinderte-Holzhaeuser-Lebenshilfe;art779,9881567 (07.02.2018)

1000 Euro an Mainfränkische Werkstätten gespendet

Im Rah­men der Weih­nachts­fei­er am Markt­hei­den­fel­der Stand­ort der Main­frän­ki­schen Werk­stät­ten hat Ul­rich Stet­ter, Ge­schäfts­füh­rer der Sch­leu­n­ung­druck GmbH, ei­ne Spen­de in Höhe von 1000 Eu­ro über­reicht.
Er bedankte sich besonders bei den Mitarbeitern der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, die in diesem Jahr einen Auftrag des Druckunternehmens mit großer Sorgfalt kurzfristig abgewickelt haben. Künftig würden sich möglicherweise weitere Projekte einer Zusammenarbeit ergeben. Er habe gehört, dass gemeinsame Urlaubsaufenthalte, die vom pädagogischen Team der Mainfränkischen Werkstätten organisiert würden, zu den Höhepunkten im Jahreslauf der Einrichtung zählten. Dies wolle man gern mit der Spende unterstützen……

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Quelle: Harth Martin, Main-Echo, 18.12.2017,

Mittendrin vor Ort: „Schluss mit der Schule!“

Am 23.11.2017 lud Frau Badura, Beauftragte der Bayrischen Staatsregierung für Belange von Menschen mit Behinderung ins Kolpinghotel Schweinfurt ein. Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Mittendrin vor Ort“ war zentrales Thema de Abends: „Schluss mit der Schule!

Berufsstart: Hilfe, ich weiß nicht wohin!“ Wie gelingt der Übergang von der Schule ins Erwerbsleben?

Jeder Mensch steht früher oder später vor der Frage: Was will ich einmal arbeiten? Welchen Beruf soll oder kann ich erlernen? Diese Frage ist zentral im Leben eines jeden Menschen, nicht nur in unserem Personenkreis. Trotzdem bleibt, dass wir – mit unseren sichtbaren oder unsichtbaren Beeinträchtigungen – an der gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben sehr oft sehr stark „behindert“ werden. Immer treffen unterschiedlichste  Fähigkeiten einmal mehr, einmal weniger auf das, was sich Arbeitgeber wünschen oder vorstellen. Umgekehrt wissen alle Jugendliche oft zu wenig über konkrete Arbeitsplätze oder Berufe.

Wer welche Arbeitsplätze anbieten kann, wie Berufsberatung individuell gestaltet wird und was dabei konkret bei den jungen Menschen ankommt – damit wollen wir uns beschäftigen.

Frau Badura lud an diesem Abend Jugendliche und ihre Eltern, Schulleitungen, (Beratungs-) Lehrer, Arbeitgeber, und Interessierte  ein,  sich über den Übergang  Schule – Arbeit zu informieren, auszutauschen und mitzudiskutieren.

Der Unternehmensverbund Mainfränkische Werkstätten stellte mit dem Integrationsfachdienst, der Berufsqualifizierungsmaßnahme (BQM) der ModellIntegrationsgesellschaft und INklusiv! Gemeinsam arbeiten Möglichkeiten für den Übergang in Unterfranken vor.

Herzlichen Dank an Frau Bardura für den gelungene Abend, gute Gespräche und Austausch.

18 620 Euro fallen vom Sternenhimmel

Ein Jahr lang war der Stammheimer Rentner Adolf Weissenseel für eine gute Tat im Einsatz und hat aus Holz filigrane Sterne gezimmert. Am vergangenen Wochenende fanden die schmucken Exemplare reißenden Absatz beim traditionellen vorweihnachtlichen Verkauf.

Den stolzen Erlös von 18 620 Euro spendete der rüstige Senior an die Station Regenbogen in Würzburg (Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder), die Station Tanzbär der Kinderklinik Mönchberg und Missio in Würzburg, die Lebenshilfe Schweinfurt und die Mainfränkischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Kitzingen….

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inFranken.de, Bericht vom 28.11.2017

 

Rote Herzchen für die Hosentasche

Ein kleiner Rap zwischendurch statt Artikelschreiben? Ein Lied statt Bilderaussuchen für die Zeitung? Wenn die „Gute-Laune-Botschafter“ der Mainfränkischen Werkstätten irgendwo vorbeikommen, dann haben sie genau eine Aufgabe: andere zum Lächeln und Freuen zu bringen. Bei den Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionsräumen der Mediengruppe Main-Post hat es jedenfalls bestens funktioniert. Da reichten eine kleine Gitarre, ein paar Rhythmus-Instrumente, Musik, Gesang und jede Menge Begeisterung, um die Redakteurinnen und Redakteure an den Schreibtischen zum Lächeln und Klatschen zu bringen …

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Quelle: Main-Post, 22.11.2017, Theresa Müller

Förderstiftung für die Mainfränkischen Werkstätten

Förderstiftung für die Mainfränkischen Werkstätten

Die Mainfränkischen Werkstätten haben jetzt eine eigene Förderstiftung. Sie bietet die Möglichkeit, sich mit Zustiftungen und Spenden für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zu engagieren, wie die Mainfränkischen Werkstätten mitteilten. Die Stiftung steht unter dem Dach der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg. … Weiterlesen

Ein Bericht von Susanne Popp, Mainpost 23.10.2107

Multiplikatorenschulung in den Mainfränkischen Werkstätten „Mobilität – so gelingt Teilhabe“

Multiplikatorenschulung in den Mainfränkischen Werkstätten
„Mobilität – so gelingt Teilhabe“

Das Team von „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ und 9 Kollegen aus dem Berufsbildungsbereich, Sozialdienst und Gruppenleiter der Mainfränkische Werkstätten GmbH nahmen an der Multiplikatoren-Schulung „Mobilität – so gelingt Teilhabe“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BWG) teil. Die Schulung ist Bestandteil des Programmes „Kompetent mobil“ und richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die mit Menschen mit Handicap arbeiten und deren Mobilitätskompetenz steigern möchten. Durch die Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB), einem langjährigen Kooperationspartner der Mainfränkischen Werkstätten und steter Begleiter des Projektes „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“, wurde neben dem theoretischen Teil auch ein praktischer Teil möglich. Das praktische Training fand im Straßenbahn- und Omnibusbetriebshof der WSB im Würzburger Stadtbezirk Sanderau statt. Die Rollstühle und Rollatoren hierfür wurden von einem weiteren Kooperationspartner, dem Sanitätshaus Haas, zur Verfügung gestellt.

„Gerade auf dem Weg zum Arbeitsplatz passieren viele Unfälle“ so der Schulungsleiter Herr Jürgen Mies vom Fachteam „Kompetent mobil“. Viele Menschen mit Behinderung sind auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Straßenbahn angewiesen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. „Unsicheres Verhalten beim Ein- bzw. Aussteigen führt nicht selten zu Unfällen“ erklärt Mies weiter.

Zum Ein- und Ausstiegstraining stehen eine Straßenbahn sowie ein Bus bereit. Ohne fremde Hilfe in einen Bus oder eine Straßenbahn einzusteigen, ist für Menschen die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, oft nicht möglich. „Machen Sie den Straßenbahnfahrer durch Winken auf sich aufmerksam“ rät Herr Strasser von der WSB Würzburg. „Unsere Fahrer durchlaufen in der Ausbildung auch ein Mobilitätstraining und wissen daher genau wie sie jemanden beim Ein- und Aussteigen unterstützen können“ so Strasser weiter.

Für die Schulungsteilnehmer, die sich beim Einsteigen in die Straßenbahn mit dem Rollstuhl redlich abmühen, hat Strasser noch einige Tipps bereit. „Drücken Sie immer den blauen Kinderwagenschalter, dann bleibt die Tür länger offen und beim Fahrer leuchtet ein Signal auf“ und „sagen Sie Ihrer Begleitperson es ist meist leichter, wenn man den Rollstuhl rückwärts hochzieht“. Auch für das Abstellen von Rollstühlen und Rollatoren in der Straßenbahn bzw. im Bus gilt, immer gegen die Fahrtrichtung abstellen. Nach vielen Übungseinheiten bedankt sich Madeleine Leube, Leiterin von „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“, bei den Schulungsleitern und beim Kooperationspartner WVV Würzburg und erklärt „unser Ziel ist es unsere Mitarbeiter im Bereich Mobilität zu stärken, um eine erhöhte Teilhabe am Arbeitsleben und in der Gesellschaft zu fördern“. Weiter verspricht sie „das war sicher nicht das letzte Mal, dass der Unternehmensverbund der Mainfränkischen Werkstätten an einem Training zur Förderung von Mobilitätskompetenz teilgenommen hat.“

Rollstuhlparcours auf dem Stadtfest Kitzingen

Bei strahlendem Sonnenschein wurde vom Freitag 26.05.2017 bis Sonntag 28.05.2017 das Stadtfest in der Kitzinger Altstadt gefeiert.

Neben diversen Informations-, Mitmach- und Essensständen sowie vier Musik- und Vorführbühnen waren auch die Mainfränkischen Werkstätten gGmbH mit Kollegen vom Kitzinger Standort in der Floßhafenstraße und den Integrationsbegleitern von „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ vertreten.

An einem Stand konnten sich die Gäste des Stadtfestes nicht nur über die Arbeit der Werkstätten informieren, sondern auch an einem Rollstuhlparcours teilhaben. Bei diesem Mitmachparcours hatte jeder die Möglichkeit, sich mit den Schwierigkeiten eines nicht barrierefreien Alltags auseinanderzusetzen. Zu den Aufgaben zählte, um Hindernisse zu fahren, Bordsteine zu überqueren, Wäsche aufzuhängen und Einkaufen zu gehen. Besonders bei jungen Gästen ist dieses Angebot sehr gut angekommen, doch auch Erwachsene setzten sich mit den Erschwernissen eines Rollstuhlfahrers auseinander.

Unterstützung erhielten die Gäste dabei von erfahrenen Rollstuhlfahrern aus den Werkstätten, die mit dem ein oder anderen hilfreichen Tipp zur Seite standen.

Neubau einer Tagesförderstätte sowie einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Neuendorf, OT Nantenbach

VgV Architekten
 Veröffentlichungstext VgV Architekt
VgV HLS
Veröffentlichungstext VgV TGA
       Anfragen von Bewerbern müssen bis spätestens 5 Arbeitstage vor Abgabetermin der Vergabestelle vorliegen.
       Wir weisen darauf hin, dass sich interessierte Bewerber fortlaufend über den jeweiligen Stand des Ausschreibungsverfahrens informieren müssen ob die Vergabestelle geänderte oder weitere Unterlagen zum Download bereitgestellt hat (Holschuld)

Weil wir alle voneinander lernen können

Ein Bericht von Dr. Markus Mauritz, Pressereferat Bezirk Unterfranken

Würzburg. (mm) Gemeinsam nach Lösungen und Strategien zu suchen für Probleme, die in Frankreich und Deutschland ähnlich gelagert sind, das habe in der Partnerschaft zwischen Unterfranken und dem Calvados stets eine wichtige Rolle gespielt. Mit dieser Einschätzung eröffnete Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel am vergangenen Samstag (1. April) das Jubiläums-Wochenende zum dreißigjährigen Bestehen der Regionalpartnerschaft.

 

Zentrale Themen der Arbeitssitzung mit Vertretern aus beiden Regionen waren Integration und Inklusion. Großen Eindruck hinterließen Anne-Katrin Jentsch, beim Bezirk zuständig für die Koordination von Sozialplanung und Inklusion, sowie Geschäftsführer Dieter Körber und die Leiterin des Projekts „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“, Madeleine Leube, – beide von den Mainfränkischen Werkstätten – mit ihren Berichten. Madeleine Leube hatte zudem weitere Gesprächspartner mitgebracht: Jonas Liebl, der früher in einer Werkstätte für Behinderte arbeitete und jetzt mithilfe des INklusiv-Projekts eine Stelle im Kindergarten seiner Heimatgemeinde gefunden hat, sowie Michael Deppisch, der als begeisterter Traktor-Fahrer im Bauhof Rottendorf seinen Mann steht. Wie wichtig ihm Arbeit ist, wurde bei seiner Antwort auf die Frage nach eventuellen Hobbies deutlich: „In meiner Freizeit arbeite ich zu Hause“, sagte Michael Deppisch ins Mikrophon. Eine Aussage, die auch in französischer Übersetzung für reichlich Heiterkeit sorgte.

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