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  • Mainfränkische Werkstätten GmbH
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Aktuelle Informationen aus den Mainfränkischen Werkstätten

Seit letzter Woche können, soweit es Ihnen möglich ist, alle Mitarbeiter mit Behinderung die Beschäftigung bzw. Betreuung innerhalb der Werk- und Förderstätten wiederaufnehmen.

Natürlich geben wir täglich unser Bestes, damit jeder unserer Mitarbeiter den größtmöglichen Schutz vor einer COVID-19-Infektion erhält.
Wir weisen in diesem Zuge noch einmal auf das geltende Schutz- und Hygienekonzept hin und vor allem auf die seit Dezember gültigen Regeln bei Erkrankungssymptomen:
Für alle Werkstattbeschäftigen und Förderstättengänger gilt

  • Bei leichten, neu aufgetretenen Erkrankungssymptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) ist der Besuch der Einrichtung erst möglich, wenn nach mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Und im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden, bzw. bei diesen eine COVID-19-Infektion ausgeschlossen wurde.
  • Kranke Personen mit Symptomen wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Werk- und Förderstätten nicht betreten.
    Der erneute Besuch der Einrichtung ist nach einer solchen Erkrankung erst wieder möglich, sofern die Person mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten ohne Fieber) ist. Zusätzlich ist die Vorlage eines negativen Tests auf COVID-19 (PCR- oder AG-Test) oder eines ärztlichen Attests erforderlich.

Wir bitten Sie um Beachtung dieser Regelungen.

Des Weiteren werden wir aufgrund der neuen „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung“ des Bundes, künftig alle Mitarbeiter mit Behinderung mit medizinischen Gesichtsmasken (OP-Masken) für die Arbeitszeit ausstatten.

Informationen zur Schutzimpfung gegen COVID-19
Wie Sie sicherlich bereits wissen, startete Ende Dezember die Impfkampagne gegen das COVID-19 Virus.
Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran Informationen seitens der zuständigen Landratsämter, Gesundheitsämter und Impfzentren zu den anstehenden Impfungen bzw. der Priorisierung für die Impfung unserer Mitarbeiter mit Behinderung zu erhalten. Leider gestaltet sich dies aufgrund der anhaltenden Unterversorgung mit Impfstoffen noch recht schwierig. Sobald uns gesicherte Informationen seitens der zuständigen Gesundheitsämter/Impfzentren der Landkreise Kitzingen, Würzburg und Main-Spessart vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.
Aktuell stehen drei mögliche Vorgehensweisen für eine Impfung unserer Mitarbeiter im Raum:

  1. Impfung aller Mitarbeiter, die geimpft werden möchten, durch mobile Impfteams an unseren Standorten.
  2. Impfung aller Mitarbeiter, die geimpft werden möchten, im jeweils zuständigen Impfzentrum, organisiert durch uns gemeinsam mit den Fahrdiensten.
  3. Impfung im jeweils zuständigen Impfzentrum, selbst organisiert oder ggf. durch die gesetzlichen Betreuer organisiert.

Seien Sie aber versichert, dass wir alles daransetzen sobald wie möglich Informationen zu Impfterminen und Vorgehensweisen für unsere Mitarbeiter mit Behinderung genannt zu bekommen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich viele unserer Beschäftigten impfen lassen möchten. Sofern Sie sich vorab zum Thema „Schutzimpfung“ informieren möchten, finden Sie auf der Webseite des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege tagesaktuelle Informationen und Dokumente: www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung

Des Weiteren steht es Ihnen natürlich jederzeit frei sich, oder Ihre zu betreuende Person, bereits vorab im Impfportal zu registrieren. Informationen zum Ablauf und die Möglichkeit der Registrierung erhalten Sie unter: www.impfzentren.bayern

Information zur Öffnung der Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung

Aufgrund der uns vorliegenden Allgemeinverfügung betreffend Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung vom 07.01.2021, kann ab 11.01.2021 eine stufenweise Wiederaufnahme der Beschäftigung und Betreuung bei den Mainfränkischen Werkstätten erfolgen.

Folgende Regelungen hat die Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit dem Krisenstab der Mainfränkischen Werkstätten getroffen:

  • Werkstattbeschäftigte und Tagesförderstättenbesucher, welche Zuhause wohnen
    können ab Montag, den 11.01.2021 wieder in die Werkstatt, Tagesförderstätte oder auf Ihren Außenarbeitsplatz zurückkehren, sofern Sie in der Lage sind, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen unter Zuhilfenahme der üblichen Unterstützungsleistungen einzuhalten.
  • Werkstattbeschäftigte und Tagesförderstättenbesucher, welche in einer Wohnstätte der Lebenshilfe Wohnstätten Mainfranken wohnen
    werden in der Zeit von Montag, den 11.01.2021 bis zum 24.01.2021 in der jeweiligen Wohnstätte betreut. Sie können dann voraussichtlich ab 25.01.2021 stufenweise wieder in die Werkstatt, Tagesförderstätte oder auf Ihren Außenarbeitsplatz zurückkehren, sofern Sie in der Lage sind, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen unter Zuhilfenahme der üblichen Unterstützungsleistungen einzuhalten.
  • Werkstattbeschäftigte am Standort Aktenvernichtung in Schwarzenau
    können leider erst ab Montag, den 18.01.2021 wieder auf Ihren Arbeitsplatz in der Aktenvernichtung zurückkehren, sofern Sie in der Lage sind, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen unter Zuhilfenahme der üblichen Unterstützungsleistungen einzuhalten. Sollte die Betreuung Zuhause bis zum 18.01. durch Angehörige nicht möglich sein, melden Sie sich bitte beim zuständigen Fachdienst. Gerne kümmern wir uns um die Möglichkeit einer Notbetreuung am Werkstattstandort Kitzingen.
  • Die Werkstätten dürfen nicht von Menschen mit Behinderung betreten werden, die
    • an einer einschlägigen Grunderkrankung leiden, die einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingen kann.
    • nicht in der Lage sind, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen unter Zuhilfenahme der üblichen Unterstützungsleistungen einzuhalten.
  • Für diese Mitarbeiter bieten wir wie gewohnt eine Notbetreuung in getrennten Kleingruppen an.
  • Regelung Fahrdienste
    • In Zusammenarbeit mit unserem Fahrdienst möchten wir ab 18.01.2021 neben jedem Fahrgast einen Sitzplatz freihalten. Um dies zu erreichen, müssen wir in einigen Fällen Änderungen der Bustouren vornehmen. Im Laufe der nächsten Woche werden wir die betroffenen Personen persönlich darüber informieren. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.
    • Sollten Sie Bedenken haben, den Sammel-Fahrdienst zu nutzen, so macht Ihnen der Bezirk Unterfranken folgendes Angebot:
      Wenn die Beförderung privat organisiert wird und zum Beispiel durch die Familie oder den Betreuer erfolgt, so werden Ihnen 0,35 € je gefahrenem Kilometer erstattet. Falls Sie dieses Angebot annehmen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Sachbearbeiter beim Bezirk Unterfranken. Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie den Sammel-Fahrdienst vorerst nicht mehr nutzen möchten.

Sollten gesetzliche Betreuer oder deren zu betreuende Person Bedenken haben, in der aktuellen Infektionslage die Arbeit in der Werkstatt oder die Betreuung in der Tagesförderstätte wiederaufzunehmen, so können unsere Mitarbeiter mit Behinderung gerne noch ein paar Tage Urlaub nehmen. Der zuständige Fachdienst steht gerne bei Fragen diesbezüglich zur Verfügung.

Aktuelle Info

Wir prüfen gerade, wie es bei den Werk- und Tagesförderstätten ab dem 11.01.2021 weitergeht.
Leider liegen uns aktuell noch keine Informationen seitens der bayerischen Staatsregierung vor, ob die Werk- und Tagesförderstätten geschlossen bleiben, oder unter Umständen ab Montag, den 11.01.2021 wieder öffnen.
Sobald wir neue Informationen vorliegen haben, verkünden wir diese hier auf unserer Webseite und werden alle betroffenen Mitarbeiter und deren gesetzliche Betreuer telefonisch oder per Post informieren.

Information zur Schließung aller Standorte der Mainfränkischen Werkstätten für Werkstattbeschäftigte und Tagesförderstättenbesucher ab dem 16.12.2020

Aufgrund des bevorstehenden Lockdowns und uns vorliegenden Informationen seitens des Landesverbandes zur bevorstehenden neuen Allgemeinverfügung für Werk- und Tagesförderstätten, hat sich die Geschäftsführung der Mainfränkischen Werkstätten, dazu entschlossen bereits ab Mittwoch, den 16.12.2020 alle Standorte der Mainfränkischen Werkstätten für Werkstattbeschäftigte und Tagesförderstättenbesucher zu schließen.

Die Regelung im Überblick:

  • Arbeitsplätze in der Werkstatt und Außenarbeitsplätze im Bereich GaLa-Bau MIG und Tagesförderstättenbesucher
    Für diese Mitarbeiter sowie Tagesförderstättenbesucher gilt: sie haben bereits ab Mittwoch, den 16.12.2020 Urlaub. Alle Werk- und Tagesförderstätten sind geschlossen.
    Für alle Mitarbeiter mit Behinderung die zuhause wohnen und so kurzfristig von keinem Angehörigen betreut werden können, bieten wir in der Zeit vom 16.12 bis 23.12.2020 sowohl in den Werkstätten als auch in den Tagesförderstätten, eine Notbetreuung an.

  • Außenarbeitsplätze im Bereich InCa
    Für die Werkstatt-Mitarbeiter im Bereich InCa Gemeinschaftsverpflegung/Kantinen gilt:
    sie haben bereits ab Mittwoch, den 16.12.2020 Urlaub. Für alle Mitarbeiter mit Behinderung die zuhause wohnen und so kurzfristig von keinem Angehörigen betreut werden können, bieten wir in der Zeit vom 16.12 bis 23.12.2020 sowohl in den Werkstätten als auch in den Tagesförderstätten, eine Notbetreuung an.
    Für die Werkstatt-Mitarbeiter im Bereich InCa tegut gilt:
    hier gibt es individuelle Regelungen, teilweise ist eine Beschäftigung bis einschließlich 23.12.2020 möglich. Hierzu werden die betroffenen Mitarbeiter von der zuständigen Fachbereichsleitung kontaktiert.

  • Werkstattbeschäftige auf einem INklusiv-Arbeitsplatz
    Für alle INklusiv-Mitarbeiter gilt: sie können weiterhin bis einschließlich 23.12.2020 auf ihrem jeweiligen Arbeitsplatz arbeiten, sofern dieser von den Lockdown-Schließungen nicht betroffen ist. Wer aufgrund der aktuellen Umstände bereits ab Mittwoch, den 16.12.2020 in den Urlaub gehen möchte kann dies gerne in Anspruch nehmen. Bitte gehen Sie hierzu auf Ihren zuständigen Integrationsbegleiter zu.

  • Berufsbildungsbereich (BBB)
    Für die Teilnehmer im Berufsbildungsbereich gilt: Sie dürfen aktuell nicht in die Werkstatt bzw. den Berufsbildungsbereich kommen. In der Zeit bis zum Weihnachtsurlaub (ab dem 24.12.2020) werden sie aber in alternativer Form begleitet (Digital, Lehrmaterialien werden ausgeliefert, etc.).

Alle Mitarbeiter mit Behinderung sowie deren gesetzliche Betreuer werden aktuell von uns informiert.

Wir haben diese neue Regelung in Anlehnung an die zu erwartende neue Allgemeinverfügung betreffend der Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung getroffen und hoffen somit einen noch besseren Beitrag zum Schutz aller unserer Mitarbeiter leisten zu können.
Wir möchten hiermit auch ermöglichen, dass wir alle gesund ein frohes Weihnachtsfest feiern können.

Aktuell gehen wir davon aus, dass ab Montag, den 11.01.2021 in allen unseren Werk-und Förderstätten der Betrieb wiederaufgenommen werden kann.

Sollten uns während der Schließzeit neue Informationen seitens der bayerischen Staatsregierung erreichen, werden wir Sie hier auf unserer Webseite umgehend informieren.

Vorrübergehende Schließung der Werk- und Förderstätte Kitzingen inkl. der Betriebstätten für Werkstattbeschäftigte und Tagesförderstättenbesucher

Die Werk- und Förderstätte Kitzingen inklusive aller Betriebsstätten ist ab Montag, den 14.12.2020 bis einschließlich 10.01.2021 geschlossen.

Der Betrieb wird nach den Weihnachtsferien ab Montag, den 11.01.2021 wiederaufgenommen.

Aufgrund bestätigter Covid-19-Fälle in einer Betriebsstätte der Werkstatt Kitzingen hat sich die Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit dem Krisenstab der Mainfränkischen Werkstätten zur vorübergehenden Schließung entschlossen. Die Schließung ist eine reine Vorsichtmaßnahme.

Alle betroffenen Mitarbeiter und gesetzliche Betreuer unserer Mitarbeiter mit Behinderung werden telefonisch kontaktiert.

Bei Fragen steht Ihnen der Krisenstab der Mainfränkischen Werkstätten unter Tel. (0931) 200 22-812 oder der Fachdienst unter Tel. (0931) 200 22-37 zur Verfügung.

Vorrübergehende Schließung der Betriebsstätte „Aktenvernichtung“ in Schwarzenau

Aufgrund eines bestätigten Covid-19-Falles hat die Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit dem Krisenstab der Mainfränkischen Werkstätten eine vorübergehende Schließung der Betriebsstätte „Aktenvernichtung“ in Schwarzenau beschlossen.

Zugleich wurde eine Reihentestung aller betroffenen Mitarbeiter mit und ohne Behinderung für Donnerstag, den 10.12.2020 festgelegt.

Die Schließung ist eine reine Vorsichtmaßnahme, bis die Ergebnisse der Reihentestung vorliegen.

Sobald der Betrieb wiederaufgenommen werden kann, informieren wir alle Betroffenen umgehend.

Alle betroffenen Mitarbeiter und gesetzliche Betreuer unserer Mitarbeiter mit Behinderung wurden bereits telefonisch kontaktiert.

Bei Fragen steht Ihnen der Krisenstab der Mainfränkischen Werkstätten unter Tel. (0931) 200 22-812 oder der Fachdienst unter Tel. (0931) 200 22-37 zur Verfügung.

Vorrübergehende Schließung der Halle 2 Werkstatt Ohmstraße, Würzburg

08.12.2020

Die vorübergehende Schließung der Halle 2 Werkstatt Ohmstraße, Würzburg wird voraussichtlich bis einschließlich Dienstag, den 15.12.2020 andauern.

Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass ab Mittwoch, den 16.12.2020 der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

Wir sind sehr froh, dass die erste Reihentestung gut verlaufen ist.

Das Gesundheitsamt hat eine zweite Reihentestung aller betroffenen Mitarbeiter mit und ohne Behinderung für Montag, den 14.12.2020 festgelegt.

Die betroffenen Mitarbeiter werden vom zuständigen Fachdienst telefonisch informiert und über die Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.

03.12.2020

Aufgrund eines bestätigten Covid-19-Falles hat das Gesundheitsamt Würzburg für zwei Arbeitsgruppen aus Halle 2 eine Quarantäne angeordnet.

Die Geschäftsführung, in Zusammenarbeit mit dem Krisenstab der Mainfränkischen Werkstätten, hat daher eine vorübergehende Schließung der Halle 2 in der Würzburger Werkstatt beschlossen.
Zugleich wurde eine Reihentestung aller betroffenen Mitarbeiter mit und ohne Behinderung für Montag, den 07.12.2020 festgelegt.

Die Schließung ist eine reine Vorsichtmaßnahme, bis die Ergebnisse der Reihentestung vorliegen.

Sobald der Betrieb wiederaufgenommen werden kann, informieren wir alle Betroffenen umgehend.

Für die Angehörigen und gesetzlichen Betreuer unserer Mitarbeiter mit Behinderung haben wir ein Infoschreiben verfasst, welches sie hier einsehen können.

Bei Fragen steht Ihnen der Krisenstab der Mainfränkischen Werkstätten unter Tel. (0931) 200 22-812 oder der Fachdienst unter Tel. (0931) 200 22-37 zur Verfügung.

Einwilligung für gesetzliche Betreuer
Gesetzliche Betreuer, die vom zuständigen Fachdienst kontaktiert wurden, können sich hier die Datenschutzerklärung und Einwilligung zur Durchführung der geplanten Reihentestung am Montag den 07.12.2020 herunterladen:
Einwilligungserklärung.pdf
Datenweitergabe.pdf

Nachruf

Der Unternehmensverbund Mainfränkische Werkstätten trauert um

Dr.-Ing. Heiner Hamm

„Alles Große in unserer Welt
geschieht nur, weil jemand mehr
tut, als er muss.“

(Hermann Gmeiner)

Dr. Heiner Hamm war Mitbegründer der Mainfränkischen Werkstätten und von 1974 bis 1994 ehrenamtlicher Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten GmbH. Von 1997 bis 2011 war er im Aufsichtsrat tätig, ab 1999 als Aufsichtsratsvorsitzender. Ende 2011 wurde er zum Ehrenmitglied des Aufsichtsrates ernannt, dieser Aufgabe widmete er sich bis zuletzt aktiv mit bewundernswerter Tatkraft und Beharrlichkeit.

Dr. Heiner Hamm ist nie müde geworden, sich für Menschen, die unserer Hilfe bedürfen, einzusetzen. Der Wille zu sozialem Engagement und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen prägten sein Leben. Sein Einsatz für Menschen mit Behinderung wird in dauerhafter Erinnerung bleiben. Er hat über Jahrzehnte in unterschiedlichsten ehrenamtlichen Funktionen die Lebensmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung mit unglaublichem Einsatz geprägt.

Wir danken ihm dafür zutiefst.

Sein Name wird mit unseren Diensten und Einrichtungen immer verbunden bleiben.

Im Namen aller Mitarbeiter des Unternehmensverbundes Mainfränkische Werkstätten

Tränen des Glücks – Inklusion am Golfplatz

Norman Thieme legt als erster Mensch mit Behinderung in Unterfranken erfolgreich die Platzreifeprüfung ab.

Norman Thieme (mitte) mit seinem Sportlehrer Zenon Droszcz (links), Mainfränkische Werkstätten, und dem Golftrainer Stephen Thomas (rechts), Golfclub Kitzingen.

In einer Zeit in der wir mit negativen Meldungen und Nachrichten überhäuft werden, gibt es sie doch – die kleinen Glücksgeschichten, so wie die von Norman Thieme, eines Menschen mit Handicap.

Seit einigen Jahren hat sich Norman dem Golfspiel verschrieben und trainiert jede Woche, zusammen mit einigen Arbeitskollegen der Mainfränkischen Werkstätten, auf dem Golfplatz unter der Anleitung des Sportlehrers Zenon Droszcz.

Durch seine Ausdauer beim Training und sein Talent konnte Norman Thieme bereits zwei Mal erfolgreich an den deutschen Meisterschaften der Special Olympics teilnehmen. Ermöglicht wurde dies unter anderem durch das Entgegenkommen des Golfclubs Kitzingen, der die Mainfränkischen Werkstätten und deren Mitarbeiter seit Jahren unterstützt und sein Gelände auch für das Training der Menschen mit Behinderung öffnete.
Da jeder Golfspieler eine sogenannte Platzreife benötigt, um sich frei und selbständig auf dem Gelände eines Golfplatzes zu bewegen, wollte sich auch Norman dieser Prüfung bzw. Herausforderung stellen. Denn Norman ist es wichtig auch selbständig und unabhängig jederzeit seiner Golf-Leidenschaft nachzugehen.

Ende November war es dann soweit, Norman durfte seine Platzreifeprüfung auf dem Kitzinger Golfplatz ablegen. Hierbei wurden sowohl seine praktischen Fähigkeiten, wie auch sein theoretisches Wissen getestet und er meisterte diese Prüfung mit Bravur.
Norman Thieme ist somit der erste Mensch mit Handicap in Unterfranken, der eine Platzreife beim Golfen besitzt.

Dem leidenschaftlichen Golfer war die Erleichterung direkt nach der bestandenen Prüfung ins Gesicht geschrieben und es flossen sogar Freudentränen.
An dieser Stelle gratulieren wir Norman recht herzlich und freuen uns mit ihm über seinen Erfolg, der ihm eine Mitgliedschaft im Golfclub Kitzingen ermöglicht. Nun darf er den Golfsport auf allen Golfplätzen der Welt ausüben und das ohne jegliche Begleitung oder Betreuung.
Normans Erfolgsgeschichte ist ein wunderbares Beispiel für gelungene Inklusion.

Unser Dank gilt auch unserem Sportlehrer Zenon Droszcz und dem Golftrainer Stephen Thomas, vom Golfclub Kitzingen, für die Anleitung, Betreuung und das Training.