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Unsere Werkstätten öffnen seit 18. Mai 2020 stufenweise – Förderstätten öffnen ab 20. Juli 2020

Info Tagesförderstätten

Aufgrund der aktuellen Allgemeinverfügung der bayerischen Staatsregierung, darf in allen bayerischen Förderstätten für Menschen mit Behinderung keine reguläre Beschäftigung und Betreuung stattfinden.

Neu ist aber die Regelung für Ausnahmen. Der Besuch der Tagesförderstätte ist freiwillig.

Betroffene, die folgende Kriterien erfüllen, dürfen ab dem 20. Juli 2020 wieder in die Tagesförderstätte kommen:

Die beschäftigten/betreuten Personen

  • müssen zuhause oder ambulant betreut wohnen
  • dürfen an keiner einschlägigen Grunderkrankung leiden, die einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingen kann
  • dürfen keine Krankheitssymptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen
  • dürfen nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person sind mindestens 14 Tage vergangen
  • dürfen keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen

Eltern und gesetzliche Betreuer der Tagesförderstättenbesucher werden hierzu in den nächsten Tagen ein Info-Schreiben erhalten.


Neben dem eingeschränkten Regelbetrieb der Tagesförderstätten bieten wir weiterhin auch die Möglichkeit unserer Notgruppen für die Betreuung von Menschen mit Behinderung, die in einem Wohnheim wohnen und bei denen vom jeweiligen Träger keine ganztätige geordnete Betreuung und Versorgung sichergestellt werden kann, an.

Den Antrag auf Notbetreuung finden Sie hier .


 

1000 € für neue Bäume im Tierpark Sommerhausen

Sparkasse Mainfranken überreicht Spende für den Waldumbau und die Aufforstung im Tierpark Sommerhausen

Bei der Spendenübergabe im Tierpark (v. l. n. r.)
Oliver Steiner, Werkstattleiter Ochsenfurt der Mainfränkischen Werkstätten
Erich Beck, Netzwerker und Initiator der Spende
Dieter Körber, Geschäftsführer Mainfränkische Werkstätten
Jens Rauch, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mainfranken Würzburg
Harald Grünewald, aktueller Leiter des Tierparks Sommerhausen

Der Tierpark Sommerhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Naturliebhaber aus ganz Mainfranken. Gleichzeitig ist er auch ein Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung, wo Mitarbeiter der Mainfränkischen Werkstätten einen anspruchsvollen Arbeitsplatz in der Tier- und Parkpflege oder im Bereich Service haben.
In den letzten Jahren hat der Park mit seiner rund 13 ha. großen Fläche stark unter dem Kiefernsterben, dem Borkenkäfer und Stürmen, wie zuletzt Anfang 2020 Sturmtief „Sabine“, gelitten. Denn rund ein Drittel des Parks ist mit Waldfläche bedeckt. Aufgrund all dieser Faktoren ist weiterhin ein Waldumbau von Monokultur hin zu einem Mischwald sowie eine Aufforstung von Nöten. Hierfür ist der Tierpark Sommerhausen auf Spenden angewiesen.
Die Sparkasse Mainfranken Würzburg engagiert sich vielfältig für das Gemeinwohl, die Region und die Menschen, die in Mainfranken leben. Viele Vereine und Initiativen im Bereich Sport, Kultur und Soziales werden regelmäßig von der Sparkasse Mainfranken Würzburg gefördert. Rund 1000 Projekte profitieren von insgesamt 3 Mio. € pro Jahr, welche die Sparkasse Mainfranken Würzburg als Unterstützung zur Verfügung stellt.
So überreichte Jens Rauch, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mainfranken Würzburg, am Mittwoch, den 03.06.2020 einen Scheck über 1000 € an die Verantwortlichen der Mainfränkischen Werkstätten und des Tierparks Sommerhausen.
Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie natürlich mit gebührend Abstand und an der frischen Luft im Tierpark Sommerhausen.

Unsere Werkstätten öffnen ab 18. Mai 2020 stufenweise – Förderstätten sind weiterhin geschlossen

Heute können wir Ihnen mitteilen, dass wir zum Freitag den 05. Juni 2020 eine Verlängerung der geltenden Allgemeinverfügung der bayerischen Staatsregierung erhalten haben.

Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Das Betretungsverbot für Werkstätten und Förderstätten ist vorerst bis einschließlich 12.06.2020 verlängert
  • Neben den bisher geltenden Ausnahmeregelungen (Notbetreuungen, MmB auf Außenarbeitsplätzen) können seit 18.05.2020 auch Menschen mit Behinderung die Werkstätten besuchen, die „zuhause“ oder ambulant betreut wohnen!
  • Diese dürfen dann die Beschäftigung wieder aufnehmen wenn:
    • Sie an keiner Grunderkrankung leiden, die einen erschwerten Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingen kann
    • Sie in der Lage sind, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen unter Zuhilfenahme der üblichen Unterstützungsleistungen (Übung mit FAB) einzuhalten
    • Sie keine Krankheitssymptome aufweisen
    • Sie nicht in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infizierten Person stehen bzw. seit dem Kontakt sind mindestens 14 Tage vergangen sind und sie keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen

Alle betroffenen Mitarbeiter mit Behinderung sowie deren gesetzliche Betreuer wurden telefonisch informiert. Eltern und gesetzliche Betreuer haben hierzu ein Info-Schreiben erhalten.

Wie wird die schrittweise Öffnung der Mainfränkischen Werkstätten von statten gehen?

Um die geforderten Schutzmaßnahmen in den Werkstätten einhalten zu können, planen wir den stufenweisen Wiedereinstieg ab 18.05.2020 in Kleingruppen (ähnlich wie auch Schulen). Das heißt die Mitarbeiter mit Behinderung, welche die oben genannten Kriterien erfüllen, dürfen nach und nach wieder zur Arbeit kommen.
Bei Fragen zum genauen Ablauf in Ihrer jeweiligen Werkstatt, wenden Sie sich bitte an Ihren Werkstattleiter oder zuständigen Fachdienst.

Info Tagesförderstätten

Ebenso haben wir die die Information erhalten, dass in allen bayerischen Förderstätten auch weiterhin keine reguläre Betreuung für Menschen mit Behinderung stattfinden darf.
Das bedeutet, unabhängig von der geplanten Wiederaufnahme der Beschäftigung in den Werkstätten, dürfen die Förderstätten vorerst nicht starten.
Für Eltern und gesetzliche Betreuer haben wir hier weitere Informationen zusammengestellt.

Info Notbetreuung

Es gibt aber weiterhin die Möglichkeit der Notbetreuung (Werkstatt/Tafö). Der Anspruch auf Notbetreuung wurde seitens der Staatsregierung ausgeweitet und wir haben unsere Kapazitäten dementsprechend ausgebaut.
Folgende Gründe gelten jetzt als ausrechend:

  • Die Eltern/Betreuer sind in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig
  • Die Eltern/Betreuer sind altersbedingt oder aufgrund von Vorerkrankungen nicht in der Lage, die Betreuung tagsüber selbst sicherzustellen
  • Es steht kein Erziehungsberechtigter, Angehöriger oder rechtlicher Betreuer zur Verfügung, der die Betreuung und Versorgung übernehmen kann
  • Es kann aus sonstigen Gründen keine geordnete Betreuung und Versorgung des Menschen mit Behinderung tagsüber zuhause sichergestellt werden

Den Antrag auf Notbetreuung finden Sie hier.

IN EINFACHER SPRACHE:

Es gibt eine An-ordnung der Bayerischen Staats-regierung.
Darin steht: ab 18. Mai 2020 können manche Mit-arbeiter in Werk-stätten wieder arbeiten.
Die Förder-stätten für Menschen mit Behinderung müssen noch geschlossen bleiben.

Die Main-fränkische Werk-statt muss vorsichtig sein und alle Menschen müssen viele Hygiene-Regeln einhalten. Deshalb können nicht alle Mit-arbeiter am gleichen Tag beginnen.
Nur Mit-arbeiter die in keiner Wohn-stätte wohnen dürfen in die Werk-statt kommen.
Der Fach-dienst ruft euch an. Er sagt Euch wer arbeiten darf.
Jeder Mit-arbeiter muss Hygiene-Regeln einhalten. Das ist ganz wichtig.
Das sind die wichtigen Hygiene-Regeln:

1. Halten Sie zu allen Menschen 1,5 Meter Abstand.

2. Alle Mit-arbeiter müssen eine Mund-Nasen-Maske aufsetzen. Die Masken für die Arbeit bekommt Ihr am ersten Arbeits-tag in der Gruppe.

3. Bitte waschen und des-in-fi-zieren sie oft Ihre Hände.

Am ersten Arbeits-tag auf Eurem Arbeits-weg müsst Ihr bitte eine Mund-Nasen-Maske aufsetzten. Wir haben euch einen Brief mit einer Maske nach-hause gesendet.

Wenn Ihr Fragen habt ruft bitte Euren Fach-dienst an.
Wir freuen uns auf Euch!

Alle Werkstätten und Betriebstätten der Mainfränkischen Werkstätten weiterhin geschlossen

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass in allen bayerischen Werk- und Förderstätten weiterhin keine reguläre Beschäftigung und Betreuung für Menschen mit Behinderung stattfinden darf. Nach aktuellem Kenntnisstand gilt dies gilt bis einschließlich 17. Mai 2020. Wir rechnen ab dem 18.05. mit einer schrittweisen Wiederaufnahme der Beschäftigung und Betreuung.

Eine neue Ausnahme gibt es: Ab dem 11.05.2020 können Beschäftigte die außerhalb einer Werkstätte im Bereichen Garten-/Landschaftsbau arbeiten und die in keiner Wohnstätte wohnen die Beschäftigung wiederaufnehmen. Wir sind gerade dabei die Notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu erstellen und umzusetzen. Die betroffenen Mitarbeiter werden telefonisch kontaktiert.

 Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung auf Außenarbeitsplätzen (im Fachbereich INklusiv!) ist bereits seit dem 04. Mai 2020 wieder möglich, sofern die notwendigen Rahmenbedingungen und Schutzmaßnahmen vorhanden sind und die Beschäftigten in keiner Wohnstätte wohnen. Die betroffenen Mitarbeiter und Kooperationsbetriebe wurden bereits telefonisch kontaktiert.

Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.

Für Eltern und gesetzliche Betreuer haben wir hier weitere Informationen zusammengestellt.

IN EINFACHER SPRACHE:
Alle Werk-stätten und Förder-stätten für Menschen mit Behinderung müssen noch bis 17. Mai 2020 geschlossen bleiben.
Die Werkstatt muss geschlossen sein wegen dem Corona-Virus.

Es gibt aber Ausnahmen:
Seit dem 4. Mai 2020 dürfen manche Mit-arbeiter von „INklusiv Gemeinsam arbeiten“ wieder arbeiten. Die Mit-arbeiter und die Betriebe müssen viele Hygiene-Regeln einhalten.

Ab dem 11. Mai 2020 dürfen manche Mit-arbeiter im Bereich Garten- und Landschaftsbau wieder arbeiten. Die Mit-arbeiter und die Anleiter müssen viele Hygiene-Regeln einhalten.

Wann dürfen alle Mit-arbeiter der Main-fränkischen Werk-statt wieder arbeiten?
Leider wissen wir das nicht genau.

Wir informieren euch in den nächsten Tagen.

Alle Mit-arbeiter können die Fach-dienste der Main-fränkischen Werk-statt anrufen.
Zum reden, um Fragen zu stellen oder sich Tipps für die Zeit zuhause zu holen.

Die Main-fränkische Werk-statt hat einen YouTube-Kanal.
Unter dieser Internet-Adresse findet Ihr unseren neuen YouTube-Kanal: www.bit.ly/2KbAwgM
oder bei YouTube nach Mainfränkische Werkstätten suchen.

Dort gibt es wieder eine neue Wochenaufgabe.

Jeder der möchte kann mit-machen.
Und Zenon hat ein Sport Video für Euch gemacht!

Wir wünschen Euch viel Spaß beim aus-probieren!

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Alle Werkstätten und Betriebstätten der Mainfränkischen Werkstätten sind ab 18.03.2020 geschlossen.

Alle Werkstätten und Betriebstätten der Mainfränkischen Werkstätten sind ab 18.03.2020 bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass am 17.03.2020 eine Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zur weitgehenden Schließung der Werkstätten und Förderstätten in Bayern beschlossen wurde und mit Wirkung zum 18.03.2020 in Kraft tritt.

Die Verfügung legt im Kern fest, dass bis einschließlich 19. April 2020 in allen bayerischen Werkstätten für behinderte Menschen sowie Förderstätten keine reguläre Beschäftigung und Betreuung für Menschen mit Behinderung mehr stattfinden darf.
Dies gilt für alle Mitarbeiter mit Behinderung, auch auf Außenarbeitsplätzen.

Die Gesundheit und der Schutz unserer Mitarbeiter und Angestellten ist unsere oberste Priorität. Sie können sich darauf verlassen, dass wir das Vorgehen in dieser Situation sehr sorgfältig und verantwortungsbewusst abwägen.

Selbstverständlich werden wir Sie bei Änderungen seitens der Staatsregierung oder neuen Erkenntnissen umgehend informieren.
Sollten in nächster Zeit, auch nach Schließung der Werkstätten und Tagesförderstätten, in Ihrem Umfeld bestätigte Corona-Fälle auftreten, muss unverzüglich der Krisenstab der Mainfränkischen Werkstätten informiert werden: krisenstab_mfw@mig-edv.de

Wir bitten Sie in dieser außerordentlichen Situation um Ihr Vertrauen und Ihr Verständnis.

Für Eltern und gesetzliche Betreuer haben wir hier weitere Informationen zusammengestellt.
Das offizielle Schreiben der Geschäftsführung können Sie hier herunterladen.

Informationen in einfacher Sprache:

Es gibt eine An-ordnung von der Bayerischen Staats-regierung.
In der An-ordnung steht: ab 18.03.2020 müssen alle Werk-stätten
und Förder-stätten für Menschen mit Behinderung schließen.
Das gilt für alle Mit-arbeiter der Main-frän-kischen Werk-statt,
auch für alle Aussen-arbeits-plätzen.
Die An-ordnung gilt überall in Bayern und dauert bis 19.April 2020.

Es gibt aber Aus-nahmen. Dafür gibt es ab sofort Not-gruppen.
Welche Eltern oder Betreuer haben Anspruch auf eine Betreuung
in einer Not-gruppe?

1. Eltern oder Betreuer die zum Beispiel als Ärzte, in der Pflege, bei der Polizei, bei der Feuerwehr oder
bei der Strom-und Wasser-versorgung arbeiten.

2. Eltern oder Betreuer die selbst krank sind oder zur Risiko-gruppe gehören.

3. Eltern oder Betreuer die ein hohes Alter haben.
Wenn Sie einen Anspruch auf eine Betreuung in einer Not-gruppe haben rufen Sie bitte den Fach-dienst an.

Alle Mit-arbeiter die in einem Wohn-heim der Lebens-hilfe Wohn-stätten Main-franken wohnen werden dort tagsüber betreut.

Wichtig: wenn Sie oder ein Mensch in Ihrem Umfeld die Krank-heit Corona bekommt müssen Sie uns das bitte melden.
Bitte schreiben Sie dann eine E. Mail an: krisenstab_mfw@mig-edv.de

Die Gesundheit und der Schutz aller Mitarbeiter ist das wichtigste.

Wir informieren sie sofort wenn es eine Änderung oder neue Infos gibt.
Bitte Vertrauen Sie uns, bei Fragen melden Sie sich bitte.

„Wir sind die Heldinnen unserer eigenen Geschichte.“

Zitat von Mary McCarthy, Autorin und Frauenrechtlerin

Unter diesem Motto trafen sich am Mittwoch, den 4. März 2020 rund 100 Frauen und Frauenbeauftragte aus dem Unternehmensverbund der Mainfränkischen Werkstätten im Vorfeld zum Weltfrauentag. Schirmherrin für die Veranstaltung war Dr. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg und Bezirksrätin, die bei Ihrer Begrüßungsrede den anwesenden Frauen aus der Seele sprach.

Sonja Scheuplein, die Vorsitzende des Gesamt-Werkstattrats der Mainfränkischen Werkstätten und Frauenbeauftrage für die Würzburger Werkstatt zusammen mit Dr. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg und Bezirksrätin, bei der Eröffnungsrede.

Sonja Scheuplein, die Vorsitzende des Gesamt-Werkstattrats der Mainfränkischen Werkstätten und Frauenbeauftrage für die Würzburger Werkstatt eröffnete die Veranstaltung im Ochsenfurter Kino „Casablanca“ mit einer bewegten Rede.
Sie forderte unter Applaus aller Anwesenden die wirkliche Gleichberechtigung aller Frauen. „Dafür kämpfen Frauen schon seit mehr als 100 Jahren!“ fuhr sie fort. „Es gibt gerade für Frauen mit Beeinträchtigung noch viel zu erstreiten. Es fängt schon mit den kleinen Dingen an: Es gibt kaum barrierefreie Zugänge zu Frauenärzten und für Mütter mit Lernschwierigkeiten gibt es nur wenige Wohn- und Unterstützungsangebote. Ich freue mich das heute so viele selbstbewusste Frauen hier stehen und zeigen das dieser Tag wichtig ist. Gleichzeitig hoffe ich, dass wir diesen Tag irgendwann nicht mehr benötigen, da wir eine echte Gleichberechtigung haben.“
Frau Dr. Düber dankte allen Anwesenden: „Ihr alle seid Vorbilder und setzt euch für Frauen ein, die nicht gleichberechtigt sind. Ich danke euch aufrichtig für die wertvolle Arbeit, die ihr täglich leistet!“ weiterhin rief sie die Frauen zu Solidarität auf: „Wir müssen uns gegenseitig unterstützen und helfen, nur gemeinsam können wir weiterkommen!“
Der tosende Applaus im Anschluss an die Reden, zeigt die Zustimmung aller Frauen im Raum. Darauf folgte eine Filmvorführung des französischen Filmes „Der Glanz der Unsichtbaren“ der von starken Frauen handelt, die bedürftigen Frauen entgegen aller Anweisungen helfen sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren.
Mit der gelungenen Veranstaltung haben es die Verantwortlichen geschafft auf das Thema Gleichstellung von Frauen mit Beeinträchtigung aufmerksam zu machen. Auch half es vielen wieder neuen Mut für die täglichen Herausforderungen zu schöpfen und sich mit Verbündeten auszutauschen.

15.000 € für mehr Inklusion am Arbeitsplatz, dank Assistenzsystemen

Lions Club Würzburg-West unterstützt die Mainfränkischen Werkstätten mit großzügiger Spende

Spendenübergabe im Hotel Rebstock (v.L.n.R.) Thomas Kestler, Vorsitzender Hilfswerk Lions Club Würzburg-West; Dieter Körber, Geschäftsführer Mainfränkische Werkstätten; Dr. Klaus Friederich, Schatzmeister Hilfswerk Lions Club Würzburg-West; Dr. Fred Fürstenfeld, Präsident Lions Club Würzburg-West

Getreu dem Motto „We Serve“ organisiert der Lions Club Würzburg-West bereits seit über 30 Jahren in der Vorweihnachtszeit eine Tombola zugunsten der Mainfränkischen Werkstätten. Anfang Februar wurde nun der Tombola-Erlös der letzten Jahre an Dieter Körber, den Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten übergeben.

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende! Ich danke auch im Namen aller Mitarbeiter*innen den langjährigen Organisatoren des Lions Club Würzburg-West für ihre Unterstützung. Die 15.000 € kommen zu einem guten Zeitpunkt, da wir gerade dabei sind Assistenzsysteme für Menschen mit Schwerstbehinderung anzuschaffen. Diese Systeme ermöglichen es Menschen mit starker Beeinträchtigung besser am Arbeitsleben teilzuhaben und ihre Talente voll auszuschöpfen.“ sagte Dieter Körber in seiner Dankesrede.
Der Unternehmensverbund Mainfränkischen Werkstätten ist ein gemeinnütziges Unternehmen dessen Aufgabe die Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt und allgemein in die Gesellschaft ist. Dies geschieht durch die Bereitstellung von Bildungs-, Qualifikations-, Beschäftigungs- und Wohnangeboten.
„Mit unseren Werkstätten verstehen wir uns als Kompetenzzentrum für alle Formen der Teilhabe am Arbeitsleben, von den unterschiedlichsten Ebenen der beruflichen Bildung über die Bereitstellung vielfältiger individuell geeigneter Arbeitsplätze bis zur Fort- und Weiterbildung von Menschen mit Behinderung.“ so Dieter Körber, Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten.
„Die Tradition der der Tombola reicht rund 30 Jahre zurück und viele Teilnehmer sind bereits Stammkunden“ erklärt Fred Fürstenfeld, Präsident des Lions Club Würzburg-West. Die jährlich am Samstag vor dem 1. Advent stattfindende Aktion in der Würzburger Innenstadt kann durch zahlreiche Sachspenden von Firmen und Privatpersonen rund um Würzburg bestehen. Die Preise der Verlosung sind durchaus attraktiv, so waren die beiden Hauptpreise in 2019 eine E-Bike und ein Fernseher. Auch dank der Mithilfe des Kaufhaus Wöhrl, das seit Jahren Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, ist die Tombola ein voller Erfolg.

Bayerischer Miteinander-Preis 2019

Die Mainfränkischen Werkstätten gewinnen mit ihrem Projekt „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ im Regierungsbezirk Unterfranken.

v.l.: Staatsministerin Kerstin Schreyer, Vertreterinnen und Vertreter des Preisträgers Miteinander-Preis 2019 – Regierungsbezirk Unterfranken: „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ in Würzburg und Laudatorin Anna Stolz, Staatssekretärin im Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Foto: StMAS/Alexander Göttert, PLAN-BILD

Im Rahmen einer Festveranstaltung zeichnete Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer am 11.11.2019 besonders gelungene Projekte zur Inklusion von Menschen mit Behinderung mit dem Bayerischen Miteinander-Preis 2019 aus. Darunter die Mainfränkischen Werkstätten als Preisträger für Unterfranken.
Der Miteinander-Preis ist insgesamt mit 14.000 Euro dotiert. Sieben Projekte – in jedem Regierungsbezirk eines – wurden im Schloss Nymphenburg ausgezeichnet.

Weitere Infos gibt es in der offiziellen Pressemitteilung des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Und zum Videobeitrag über das Projekt geht es hier.

Jubiläumsfest der Mainfränkischen Werkstätten

in der Würzburger Ohmstraße am 20. September 2019

Strahlender Sonnenschein begrüßte am Morgen des Jubiläumfestes die aufgeregten Mitarbeiter der Mainfränkischen Werkstätten in Würzburg, als sie das Betriebsgelände betraten.

Anlässlich des über 40-jährigen Bestehens der Würzburger Werkstatt wurde ein Festakt mit anschließendem bunten Festprogramm veranstaltet. Bereits eine Woche vorher begannen die ersten Aufbauarbeiten für das große Fest. So halfen beim Aufbau des Festzeltes auch die Mitarbeiter mit Behinderung tatkräftig mit. Die Hallen der Werkstatt wurden geputzt und die Rundgänge für die Besucher geplant.

Um 10:00 Uhr öffneten sich dann die Türen und die Besucher durften den Mitarbeitern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Beim darauffolgenden gemeinsamen Mittagessen im Festzelt war die gute Stimmung nicht zu überhören und alle waren auf das Programm am Nachmittag gespannt.

Den Festakt eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende der Mainfränkischen Werkstätten Prof. Dr. Ulli Arnold zusammen mit dem Werkstattrat. Gespannt lauschten die Anwesenden dem Interview das Prof. Dr. Arnold mit dem Werkstattrat führte.

Als Ehrengäste konnten der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales Ministerialdirektor Michael Höhenberger, in Vertretung für Staatsministerin Kerstin Schreyer sowie die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Eva Maria Linsenbreder, der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Christian Schuchardt und die Vorsitzende des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern e. V. Barbara Stamm begrüßt werden.

Im Anschluss an die Begrüßung und die Grußworte wurde die größtenteils modernisierte Werkstatt durch Dekanin Dr. Edda Weise und Domkapitular Clemens Bieber gesegnet. Umrahmt wurde der Festakt durch den Chor der Mainfränkischen Werkstätten die eigens für diesen Tag neue Lieder eingeübt hatten und mit großer Freude auf der Bühne für feierliche Stimmung sorgten.

Den Auftakt für die Bühnenshows machte Alexander Ellebruch, Schauspieler aus dem Theater Augenblick der Mainfränkischen Werkstätten, mit seiner Darbietung als „Emil“. Schon hier blieb bei den Zuschauern, vor lauter Lachen, kein Auge trocken. Die Aerobic-Gruppe heizte demPublikum dann so richtig ein und man konnte die Begeisterung der Akteure der Mainfränkischen Werkstätten sehen und spüren. Als dann Elvis in Person von Oliver Steinhoff die Bühne betrat, war die Begeisterung groß. Er bot dem Publikum eine wunderbare Elvis-Show und gab sogar Autogramme.

Der Höhepunkt der Bühnenshows war aber das Finale von MFWSDS der Castingshow der Mainfränkischen Werkstätten, bei der jeder Mitarbeiter mit seinem Talent teilnehmen konnte. Die Vorentscheide hierfür liefen bereits Monate vorher. Anfang September wurden dann in einem spannenden Halbfinale die sechs Finalteilnehmer ermittelt. Vom Freestyletänzer über einen Keyborder, einen Comedian bis hin zum Mundharmoniker und Tänzer war viel geboten. Die Jury bestand aus Oliver Steinerhoff (Europas bester Elvis), Alexander Link (Moderator) und Astrid Leberti (Schauspielerin, bekannt aus der RTL-Serie „Unter Uns“). Der strahlende Sieger und der Superstar 2019 der Mainfränkischen Werkstätten ist Joel, der mit seiner gefühlvollen Tanzeinlage alle bewegte.

Für den krönenden Abschluss sorgte dann die Inklusionsband Mosaik feat. Steffi List welche die Bühne so richtig rockten.

„Vielfalt beginnt dort, wo Inklusion sichtbar wird!“ – Inklusion nun auch in der Innenstadt von Kitzingen

Am 26.02.2019 eröffnete der Unternehmensverbund Mainfränkischer Werkstätten offiziell sein neues Büro in der Marktstraße 46+48 in Kitzingen.
Mitten in der Innenstadt möchte der Fachbereich INklusiv! Gemeinsam arbeiten zusammen mit der EUTB des Integrationsfachdienstes Würzburg und dem WirKT Koordinierungszentrum die Region Kitzingen aktivieren und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zum Thema Inklusion und soziales Engagement umsetzen.

Bei bestem Wetter konnte inmitten der Kitzinger Innenstadt die Eröffnung des Büros gefeiert werden. Zu den Gratulanten gehörten die Landrätin Frau Tamara Bischof sowie Frau Claudia Biebl seitens der Stadt Kitzingen.

Nach der Begrüßung durch Herrn Dieter Körber, Geschäftsführer der Mainfränkische Werkstätten GmbH und Herr Gerald Möhrlein, Vorsitzender AWO Kreisverband Kitzingen folgten Grußworte seitens der Ehrengäste untermalt durch eine musikalische Darbietung.

Im Anschluss stellten sich die Teams der Bürogemeinschaft vor und erklärten ihre Arbeit und Schwerpunkte:

  • Mainfränkische Werkstätten, Fachbereich „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“
    Menschen mit Behinderung wollen dort arbeiten, wo andere auch arbeiten. Um dies zu ermöglichen wurde „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ als Fachbereich der Mainfränkischen Werkstätten gegründet, mit dem Ziel erwachsene Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten und zu unterstützen. Nach dem Konzept der Sozialraumorientierung geht es um die Schaffung von wohnortnahen, maßgeschneiderten Arbeitsplätzen nach dem Wunsch- und Wahlrecht für Menschen mit Behinderung.

  • WirKT Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement, AWO Bezirksverband Unterfranken e.V.
    Das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement WirKT ist eine Kontakt- und Beratungsstelle für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Kitzingen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Darüber hinaus sind wir ein verlässlicher Ansprechpartner für Einrichtungen und Organisationen, die Freiwillige suchen oder sich mit Projektideen an uns wenden.

  • Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung – EUTB des IFD (Integrationsfachdienst) Würzburg
    Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt und berät Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Menschen und deren Angehörige kostenlos zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Fragen zu Themen wie Arbeit, Wohnen oder Freizeitgestaltung werden genauso beantwortet wie Fragen zur Pflege oder zur geeigneten Schulform. Dabei wird jeweils auf die vorliegende Beeinträchtigung und den Unterstützungsbedarf eingegangen.

Tag der offenen Türe

Im Rahmen des „Kitzinger Frühling“ findet am 14.04.2019, ab 13.00 Uhr, ein Tag der offenen Türe in der Bürogemeinschaft statt. Die Bürogemeinschaft stellt sich vor und die Besucher können sich auf einen Tag mit vielen Informationen und netten Gesprächen in entspannter Atmosphäre sowie verschiedene Aktionen freuen.