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Vor dem Ruhestand

Auch wenn man gerne zur Arbeit geht, steht bei jedem älteren Menschen irgendwann der Zeitpunkt bevor, an dem es Zeit wird, „tschüss“ zu sagen und in den Ruhestand zu gehen. Mancher weiß schon ganz genau, was er dann mit seiner Zeit anfängt, bei manch anderem ist diese Zeit noch ganz weit weg und ungeplant.

Wichtig ist aber eines: Kommt der Austritt aus dem Erwerbsleben ganz plötzlich, von heute auf morgen, kann das viele Schwierigkeiten mit sich bringen – nicht nur für die frisch gebackenen Rentner und Rentnerinnen, sondern auch für ihr gesamtes Umfeld. Dies möchten wir vermeiden und sehen es auch als unseren Auftrag, den Übergang in den Ruhestand zumindest stückweise zu begleiten.

Die individuelle Vorbereitung auf den Ruhestand

Geht einer unserer Mitarbeiter auf das Rentenalter zu oder merken wir einen altersbedingten Abbau, wird versucht, in einem individuellen Gespräch mit dem Sozialdienst zu ermitteln, welche Bedarfe und Wünsche der Einzelne hat. Schwerpunkte werden hierbei auf die Themen Vergangenheit, Soziales Umfeld, Wohnsituation und Freizeitaktivitäten – Interessen und Wünsche gelegt.

Oft ist dann für weitere Schritte auch die Vernetzung und Zusammenarbeit mit den Angehörigen und Betreuern des älterwerdenden Menschen, mit Wohneinrichtungen und anderen Institutionen sehr wichtig!

Die „UHU“- Gruppe

Neben dem individuellen Einzelkontakt gibt es auch ein Gruppenangebot. Die „UHU’s“(„unter Hundert“) treffen sich alle zwei Wochen während der Arbeitszeit. Die Gruppe richtet sich an älterwerdende Beschäftigte, bei denen die Rente in den kommenden Jahren ansteht.

Ziele sind:

  • Thematisierung der Herausforderungen des Älterwerdens (z.B. körperliche Veränderungen, Gedächtnis, Abschiednehmen und Tod)
  • Austausch mit „Gleichaltrigen“
  • Knüpfen von Kontakten auch für die Zeit nach dem Arbeitsleben
  • Entwickeln von Ideen, Plänen und Zielen für den Ruhestand
  • Kennenlernen von Freizeitmöglichkeiten im Raum Würzburg
  • Finden neuer Hobbies und Interessen
  • Eigenständiges Planen und Umsetzen von Freizeitaktivitäten (z.B. Ausflüge und Exkursionen)

In den regelmäßigen Gruppentreffen wird neben dem Fokus auf den bevorstehenden Ruhestand vor allen Dingen auch darauf geachtet, die Teilnehmer selbst entscheiden zu lassen, was sie machen wollen und welche Themen ihnen wichtig sind. So werden die individuelle Selbstbestimmung und die Selbstständigkeit des Einzelnen gefördert.